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Statement of Austrian Expertenrat on 'Acquisition of German Language'

Date: 14 January 2013

A statement about the best ways to teach and acquire necessary German proficiency for school children and pre-school children was drafted by Ruth Wodak and Heinz Fassmann from the Expertenrat which advises the Austrian Ministry of Interior Affairs on issues concerning Integration/Migration/Citizenship. This statement was widely reported by the Austrian Press Agency (APA) and broa´dcast by the Austrian Radion and Televion (ORF) on-line, 14/15 January as well as by several quality news papers (Die Presse, Der Standard, Die Wiener Zeitung, and so forth).

See Statement in German as conveyed by the APA

BildungAPA - Austria Presse Agentur

Sprachförderung - Expertenrat fordert sachliche Diskussion

Utl.: Thema dürfe "nicht zu einem kurzlebigen, parteipolitisch

besetzen Thema hochstilisiert werden" - "ALLE Kinder" mit

Sprachproblemen betroffen =

Wien (APA) - Nach dem jüngsten Schlagabtausch zwischen Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (V) und Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) hat der Expertenrat für Integration am Montag in einer Aussendung eine differenzierte Diskussion zur schulischen Sprachförderung eingefordert. Die Sprachförderung dürfe "nicht zu einem kurzlebigen, parteipolitisch besetzen Thema hochstilisiert werden", heißt es in dem Schreiben, das u.a. von Expertenrat-Leiter Heinz Faßmann und Sprachwissenschafterin Ruth Wodak gezeichnet ist. Stattdessen brauche es eine sachliche und parteiunabhängige Diskussion durch "die besten Köpfe".

Die Wissenschafter betonen, dass schulische Sprachförderung nicht nur Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache, sondern "ALLE Kinder betrifft, die für eine schulische Kommunikation und Verständigung noch nicht ausreichend Deutsch sprechen". Je früher mit der Sprachförderung begonnen werde, umso besser, verweisen die Forscher auf die wichtige Rolle des Kindergartens. Auch Mehrsprachigkeit müsse in einer umfassenden Konzeption berücksichtigt werden.

Zusätzlich sollen auch "international erprobte Modelle" wie Spezialmodule und Sommerkurse für Schüler, die erst nach der Volksschule als Quereinsteiger in das österreichische Schulsystem eintreten, erwogen werden. Außerdem fordern die Experten die Berücksichtigung von unterschiedlichen regionalen Voraussetzungen - so gebe es im ländlichen Raum mit seinen Dialekten möglicherweise andere Deutschkenntnisse und -kompetenzen als in der Stadt mit einer hohen Konzentration an Kindern nicht-deutscher Muttersprache.

"Es gibt also kein einziges 'one size fits all' Modell", betonen die Forscher. Ein modulares System würde hingegen ermöglichen, auf die individuellen Bedürfnisse und Vorqualifikationen der Schüler Rücksicht zu nehmen. Fördermaßnahmen müssten "mittel- und langfristig konzipiert werden", betonen die Wissenschafter.

News website: http://diepresse.com/home/bildung/schule/1332442/Schmied_Sprachfoerderung-aus-Wahlkampf-raushalten?_vl_backlink=/home/bildung/schule/1329863/index.do&direct=1329863; http://news.orf.at/stories/2161193/2161171/; http://diepresse.com/home/bildung/schule/1332442/Schmied_Sprachfoerderung-aus-Wahlkampf-raushalten?_vl_backlink=/home/bildung/schule/1329863/index.do&direct=1329863

This item was reported in: Die Presse, Der Standard, ORF, Wiener Zeitung on 15/01/2013

 

Further information

Associated staff: Ruth Wodak (Linguistics and English Language)

Associated departments and research centres: Dynamics of Memories, Lancaster Literacy Research Centre, Language, Ideology and Power Group (LIP), Linguistics and English Language

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